Marjane Satrapi
*1969 in Teheran, lebt heute in Paris. Sie ist als Kinderbuch-Illustratorin, Comiczeichnerin und Filmerin tätig.
"Persepolis" ist mit über einer Million verkaufter Bücher weltweit zu einem der erfolgreichsten Comic avanciert. Kein Wunder, hat der Stoff bereits eine Film-Adaption erfahren, die ebenfalls zum Erfolg geriet. Ein weiterer Film ist bereits im Entstehen.
"Marjane Satrapi hasst die Klischees über ihre Heimat. Der Westen sehe nur den Tschador und wisse nichts von der stolzen iranischen Kultur." Matthias Nass, Die Zeit
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PERSEPOLIS
Band 1: »Eine Kindheit im Iran«
ISBN 3-907055-74-8
164 Seiten, s/w, Hardcover, 17 cm x 24 cm,
22 Euro / 39.80 sFr
PERSEPOLIS
Band 2: »Jugendjahre«
ISBN 3-907055-82-9
192 Seiten, schwarzweiss, Hardcover, 17 x 24 cm
Euro 26.- / Sfr. 45.-

"Persepolis" ist eines der aufsehenerregendsten Comicprojekte der letzten Zeit. Die 33-jährige Iranerin Marjane Satrapi emigrierte nach Frankreich und wurde dort immer wieder mit Vorurteilen über ihre Heimat konfrontiert. Sie entschloss sich, Geschichte und Gegenwart des Iran in Comicform zu erzählen. Aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erfährt man im vorliegenden ersten deutschen Band, der den ersten und zweiten französischen umfasst, Erhellendes über die islamische Revolution von 1979 und den Krieg mit dem Irak – und zwar in einer einfachen, aber effektiven Bildsprache.

Ohne Integrität gegenüber sich selbst gibt es keine gesellschaftliche Integration! Sagt sich Marjane in Wien, wo sie von ihren Eltern am Ende des ersten Bandes hingeschickt wurde, um dem iranisch-irakischen Krieg zu entkommen. Doch nach vier Jahren Zerrissenheit zwischen Heimweh und europäischer Jugendkultur kehrt sie nach Teheran zurück, nachdem sie die letzten drei Monate in Wien als Obdachlose verbracht hatte. Doch im Iran gilt sie nun als dekadent und wird mit den täglichen Widerwärtigkeiten des islamischen Regimes konfrontiert. So beschliesst sie, nachdem sie Kunst studiert hatte und verheiratet gewesen war, Mann und Land zu verlassen, und zieht 1994 wieder nach Europa. Sie ist nirgendwo mehr zuhause... Vor allem ist Marjane Satrapi, die nie Comiczeichnerin werden wollte, eine aussergewöhnliche Comiczeichnerin. Die Souveränität, mit der sie die Sprache des Mediums spricht, sucht gerade auch unter den 'professionellen' Vertretern des Fachs ihresgleichen - und das, obwohl sie keine stilistisch prägnante oder anderweitig herausragende Grafikerin ist." Jens Balzer, Berliner Zeitung
"Marjane Satrapi ist die erste orientalische Comic-Zeichnerin überhaupt, die internationale Erfolge verzeichnen kann."
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Sie zeichne, sagt Marjane Satrapi, die heute in Paris lebt, ihre Familiengeschichte nicht für iranische Leser, sondern für jene westliche Welt, die gewissermassen vor lauter Kopftüchern die Vielfalt der realen Gesichter des Iran nicht sehe."
Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung

"Persepolis" ist bereits auf Französisch, Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Holländisch erschienen.

Persepolis – der Film
Über 250.000 Besucher hat der Film Persepolis im deutschsprachigen Raum bislang in die Kinos gelockt! Im Rennen um den begehrten Oscar in der Sparte "Animationsfilm" unterlag Persepolis zwar dem kommerziell erfolgreicheren Ratatouille, doch bedachten die Franzosen Persepolis mit einem César für das beste Erstlingswerk. Vom Hype um den Film hat auch das Buch profitiert: Seit der Filmpremière wurden rund 30.000 Exemplare verkauft.

satrapi_huhn.jpg (16569 Byte) HUHN MIT PFLAUMEN
ISBN-13: 978-3-03731-006-9
ISBN-10: 3-03731-006-9
96 Seiten, s/w, Halbleinenband, 17x24 cm
Euro 18.- / sFr. 29.80

 


Teheran 1958. Nasser Ali Khan, ein sagenhafter Tar-Spieler (Tar= traditionelle Laute aus dem Iran) will sterben, weil seine Frau im Streit sein unersetzliches Instrument zerbrochen hat. Er beschliesst, sich hinzulegen und auf den Tod zu warten. Nicht einmal seine Lieblingsspeise Huhn mit Pflaumen kann ihn davon abhalten. In "Huhn mit Pflaumen" erzählt Marjane Satrapi die letzten acht Tage im Leben ihres Grossonkels Nasser Ali Khan wie ein orientalisches Märchen.
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STICHELEIEN
ISBN 3-907055-97-7
136 Seiten, s/w, Halbleinenband, 15 x 21cm,
Euro 18.- / sFr. 29.80



Nach einem guten Essen im Hause Satrapi begeben sich die Männer zum Mittagsschlaf und die Frauen in die Küche. Marjane muss sich um den Samowar kümmern. Endlich unter sich, reden die Frauen frisch drauflos, ganz nach dem Motto: “Über andere zu reden verschafft dem Herzen Luft!” Da wird kein Thema ausgelassen, ob Drogen, Männer, Sex, oder heisse Tipps, wie man seine Jungfräulichkeit wieder herstellen kann.
Marjane Satrapi bietet uns einen spannenden und humorvollen Einblick in den Alltag der bürgerlichen Frauen Teherans.
Mit über 20‘000 verkauften Exemplaren von PERSEPOLIS und der Auszeichnung “Comics des Jahres” hat Marjane Satrapi 2004 das Medium Comic weit über die Szene hinaus ins Gespräch gebracht.
"Marjane Satrapi hasst die Klischees über ihre Heimat. Der Westen sehe nur den Tschador und wisse nichts von der stolzen iranischen Kultur.” Matthias Nass / Die Zeit

 

Alles über den neuen Film von Marjane Satrapi:
http://www.myspace.com/persepolislefilm